Die Hauptsaison kann kommen!

Auch wenn einige Bodensee-Häfen der Digitalisierung noch etwas skeptisch gegenüberstehen, jene, die mit der Pompomela Hafenmeister-App arbeiten, möchten nicht mehr drauf verzichten.

Der Mehrwert für die Häfen und ihre Hafenmeister ist so groß, dass allein in dieser Saison bereits 1778 Gäste mit Pompomela eingebucht wurden – auch solche, die noch „analog“ einlaufen. In engem Kontakt mit unseren Partnerhäfen wird die Hafenmeister-App fast monatlich mit neuen Funktionen weiter auf die Revier-Spezifika des Bodensees getrimmt.

So wird nun auch der Hafen Wallhausen nach einer anfänglichen Test- bzw. Einführungsphase verstärkt auf Pompomela setzen.

Wir wünschen uns, dass sich noch mehr Häfen zu einem unverbindlichen und kostenlosen Test von der Pompomela Hafenmeister-App und/oder Hafenverwalter-App entschließen. Einfach melden: ahoi@pompomela.com.

Törn-Funktion nun präzise wie nie zuvor!

Sage und schreibe 16.950 Seemeilen haben die mittlerweile 3879 Pompomela-Nutzer bereits mit der integrierten Törnfunktion zurückgelegt. Das freut uns riesig :-)! Einige Pompomelaner haben uns allerdings auch zurückgemeldet, dass es bei den Aufzeichnungen hier und da zu kleinen „Ausreißern“ kommen konnte. In der neusten Android- und iOS-Version arbeitet die Törnfunktion nun viel präziser.
Übrigens: Sollte eure Internetverbindung während des Törns einmal abreißen, z.B. weil Roaming nicht aktiviert ist, werden eure GPS-Koordinaten lokal auf eurem Gerät gespeichert und bei der nächstmöglichen Gelegenheit wieder automatisch abgeglichen.

Aufgepasst! Aktion „Törn23“: Wer einen schönen Törn mit Pompomela aufgezeichnet hat, sei herzlich eingeladen, uns einen Screenshot davon zu schicken (ahoi@pompomela.com) und ggf. die Aufenthalte mit ein paar Worten zu kommentieren. Sobald wir genügend Einsendungen erhalten haben, möchten wir sie mit Namen (und auf Wunsch auch Bild) der Einsender auf unserer Webseite veröffentlichen.

IBMV-Seedienst in Pompomela

Ab sofort können ehrenamtliche IBMV-Seedienstler via Pompomela erreichbar sein. Wer auf dem See Unterstützung oder Hilfe benötigt, hat in Pompomela künftig zwei Optionen. Entweder setzt er eine See-Hilfe-Meldung an die gesamte, aktive Pompomela-Community ab oder er kontaktiert einen IBMV-Seedienstler im Eins-zu-Eins-Dialog. Hierzu genügt es eine der grün markierten GPS-Positionen in deiner Nähe anzuklicken (vorausgesetzt natürlich ein Seedienstler hat gerade Dienst und ist bei Pompomela eingeloggt).

Gegenwärtig absolviert der Seedienst vom MYCÜ Wallhausen einen finalen Praxistest. Wir können also davon ausgehen, dass die ersten diensthabenden Seedienstler ab Mitte August in der Pompomela-App sichtbar sein werden.

Der IBMV-Seedienst versteht sich als länderübergreifende Unterstützung des Wassersports und fördert die Einhaltung der BSO, die internationale Seemannschaft, wie auch den Revier- und Umweltschutz (möchte damit aber nicht die Seenothilfe ersetzen).

Außerdem neu: Pompomela Starkwind- und Sturmwarnungssystem

Seit kurzem verfügt die Pompomela See-Hilfe im Übrigen auch über ein Starkwind- und Sturmwarnungssystem, das bei angehenden Unwettern mit einer Push-Meldung benachrichtigt. Der See wurde auch hier analog zu den bewährten Sturmwarnsystemen in drei Regionen unterteilt: West, Mitte, Ost. Eine Starkwindwarnung wird automatisch generiert, wenn sich die Sturmwarnleuchten rund um den See 40-mal in der Minute drehen – eine Sturmwarnung dagegen, wenn sie sich 90-mal in der Minute drehen.

PS: Wer diese Benachrichtigungen nicht mehr erhalten möchte, kann sie unter Einstellungen nach Belieben aktivieren und deaktivieren (so, wie auch diesen Newsletter ;-).

See-Hilfe

Pompomela See-Hilfe in Aktion

technischer Notfall

Erste „See-Hilfe“-Vorgänge konnten bereits erfolgreich Hilfe vermitteln.

Ganz besonders freut uns, dass Pompomela bereits erfolgreich für die Vermittlung von Hilfe in Gefahren- und Notlagen genutzt werden konnte. Erst letzte Woche stellte der Motor eines Wassersportlers plötzlich seinen Dienst ein. Mit einer „See-Hilfe“-Meldung wurden schnell Dutzende Pompomela-Nutzer auf den hilfesuchenden Skipper aufmerksam. Zahlreiche Wassersportler, die gerade auf Törn waren, haben prompt ihre Hilfe angeboten. Kurz darauf konnte der Sportsfreund im Schleppverband einem sicheren Hafen zugeführt werden. So hält eben die Seemannschaft am Bodensee zusammen – wirklich beeindruckend!

Auch wir haben von diesen ersten See-Hilfe-Meldungen gelernt. Vielfach wurde uns zurückgemeldet, dass doch zukünftig besser nur noch die Erstmeldungen an alle Nutzer gesendet werden und die vorgangsbezogene Kommunikation keine Pushnachrichten mehr auslösen soll. Mit dem letzten Update haben wir diese Änderung umgehend eingearbeitet. Danke für euer Feedback!

Jede weitere See-Hilfe-Meldung verlief ohnehin professioneller und disziplinierter. Damit wird auch deutlich, dass sich eine gewisse Kultur über Pompomela etabliert. Das betrifft die See-Hilfe-Vorgänge, wie auch Liegeplatzbuchungen und die Kommunikation zwischen den App-Nutzern. Das ist toll, vor allem weil sie „organisch“ entsteht, also aus der Seemannschaft heraus.

In enger Zusammenarbeit mit den integrierten Leitstellen der Rettungsdienste und weiteren Schnittstellen-Verantwortlichen erarbeiten wir gegenwärtig ein Konzept für Notrufe (der höchsten Dringlichkeitsstufe). Wir hoffen, dass diese wichtige Funktion zur nächsten Saison startklar sein wird.